Hilfe-Ruf
Autor: *DieKirsche ©
Ich will nicht mehr weiter,
mein Lächeln ist schon seit Wochen weg,
denn ich kann nicht mehr.
In mir drin, schreie ich um Hilfe,
doch niemand nimmt mich wahr!
Ich werde nur hintergangen und
Mein Leben ist eine Lüge.
Will hier raus, will hier fort,
doch es geht nicht!
Irgendetwas hält mich hier,
weiß nicht was es ist.
Nun stehe ich schon
auf der Brücke über der Schnellstraße.
Ein Windstoß und ich bin unten,
dann ist es endlich vorbei!
Aber ich kann nicht, bin verwirrt.
Fühlt sich an, als ob mich jemand von
Hinten festhält und auf mich einredet…
Wer ist das, hat jemand doch meinen Hilferuf gehört?
Ich will springen, dann bin ich weg,
meine Seele frei und dann ruht mein Herz.
Schreien, um mich schlagen, alles fort jagen,
damit mich niemand mehr verletzt!
Doch dann höre ich wie jemand sagt:
„Auch wenn die Welt schwarz aussieht und du hier weg willst.
Möchtest in den Tod springen,
wir alle lassen dich gehen,
können nichts gegen deine Entscheidung tun.
Überleg nur kurz nochmal,
auch wenn dich so viele Menschen schon verletzt haben,
dich belogen und betrogen und sitzen gelassen haben.
Das sind schlechte Menschen,
haben kein Recht jemanden wie dich zu kennen
und deine Liebe auszunutzen.
Vergiss nie:
Es gibt auch andere Menschen,
die dich lieben und vermissen werden.
Menschen, die ohne Dich nicht können
und dir folgen werden,
weil sich dich so sehr lieben.
Beachte, dass es zwei Sorten von Menschen gibt:
Die eine, die dich belügen und schlecht sind für dich.
Und die andere,
die dich lieben,
akzeptieren wie du bist
und die dich begleitet haben.
Auch wenn du keine Ausweg siehst im Moment,
deine Vergangenheit dich zu oft einholt
und du dich in die Tiefe stürzen willst.
Glaub mir:
Es gibt auch einen anderen weg!
Bau’ auf die Menschen,
die dich lieben und dich niemals verletzen wollen.
Lass’ dir Zeit um diese Menschen zu finden,
die dir gut tun.
Vergiss die Schlechten,
weil sie dich nicht verdient haben.
Nun denk’ an die Menschen,
die dich lieben.
Willst du immernoch gehen?“
Ich sah diesen jemanden an,
machte mir viele Gedanken in wenigen Sekunden.
Es war ein Engel?!
Nie zuvor habe ich geglaubt,
dass es Engel gibt,
aber nun stand er vor mir.
Ich schaute noch einmal fragend unter mich auf die Schnellstraße,
trat einen Schritt zurück
und wollte noch fragen,
wer den Engel geschickt hatte.
Aber er war schon weg,
nun musste ich allein’ meine Entscheidung treffen.
Wollte ich immernoch springen?
Jetzt weiß ich, wer mich zweifeln ließ und warum ich nicht springen konnte…
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