Frühlingserwachen
Autor: Mücke ©
Ich laufe den Weg entlang.
Auf der Weide stehen die Schafe.
Der Wind bläst mir ins Gesicht.
Der Kuckuck ruft über das Land.
Die Vögel zwitschern in den Bäumen.
Meine Schuhe versinken im Sand.
Wolken am Himmel die ziehen.
In Gedanken bin ich bei Dir.
Die Weiden beginnen zu spriessen.
Ich sehe Dich vor mir stehn.
Ostern ist nicht mehr fern.
Berühre ganz leicht Deine Hände.
Die Sonne strahlt immerzu.
Die Wiesen haben zartes grün.
Ich würde es Dir gerne sagen.
Weites Land vor mir liegt.
Wie lieb ich Dich doch habe.
Vor mir eine Maus im Gras piept.
Und mein Weg geht hinaus in die Ferne.
Meine Gedanken sind schon voraus.
Meine Liebste die wird schon schauen,
zum Fenster nach mir hinaus.
Meine Füsse sie tragen mich weiter.
Und der Specht klopft an seinen Baum.
Kann es kaum noch erwarten.
Leicht beginnt es zu regnen.
Immerzu ich an Dich denk.
Die Reise geht langsam zu Ende.
Was für ein köstlich Geschenk.
Meine Füsse sie werden müde.
Der Weg gar steinig hinauf.
Die Natur schenkt uns ein lächeln.
Den Zauber ich empfand.
Zu Dir verbind mich die Liebe.
Ein lachen auf meinem Gesicht.
Bin immer aufs neue verliebt.
In den Frühling und
in Dich.
***
Nach langer langer dunkler Zeit
mein Herz es schreit nach Licht.
Es sucht die Wärme,
es sucht das grün
und ganz besonders
Dich.
*2.2006*
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