Liebe im Job

Arbeiten, arbeiten, arbeiten, noch ein wenig Stress und eine Portion Liebe. Es gibt nicht wenige, die sich am Arbeitsplatz verliebt haben und später heirateten. Man sieht sich den ganzen Tag, bekommt den Charakter des Anderen mit und beginnt mit der Zeit Gefühle zu entwickeln. Man sollte jedoch Folgendes beachten, dass das Ganze nicht ein Schuss in den Ofen wird.

* Ist der Arbeitskollege verheiratet oder hat er einen festen Partner? Dann bringt ein Flirtversuch nicht viel, es sei denn, es werden von ihm/ihr schon vorher positive Signale ausgesendet. Ansonsten könnte das Klima rapide den Bach hinuntergehen und man spricht nur noch das Nötigste miteinander. Und schon ist der Traum ausgeträumt. Ein lieber Blick und ein paar nette Sätze reichen also noch nicht aus, um zu wissen, was der Andere denkt.

* Wenn man etwas versucht, dann lieber im Stillen und nicht vor allen Kollegen. Der Tratsch könnte unerträglich werden, oder habt ihr noch nie gelästert, wenn jemand mit einem Kollegen geflirtet hat?

* Chancen den Anderen besser kennen zu lernen hat man bei Geschäftsessen oder einer gemütlichen Kollegenrunde. Die Firmenfeier eignet sich natürlich auch dazu. Man sieht, wie der Andere sich ganz ungezwungen verhält. Vielleicht ist er/sie ja doch nicht so toll, wie es auf den ersten Blick schien.

* Niemals etwas am Arbeitsplatz machen. Keine Küsse oder Berührungen und keine verliebten Blicke. Der Chef könnte das gar nicht gerne sehen und sie versetzen, da sie den reibungslosen Arbeitsablauf stören. Außerdem vergrößert sich so nur die Tratsch- und Klatschgefahr!

* Ist es schon schwer mit einem Kollegen ein Verhältnis zu haben, ohne den ganzen Stress drumherum ausgesetzt zu sein, wie ist es dann, wenn man sich an den Chef/die Chefin heranmacht?! Ärger und Zoff sind vorprogrammiert. Tuscheln hinter dem Rücken und Lästern sind da noch das Harmloseste. Die Kollegen könnten denken man will nur eine bessere Position oder mehr Geld und versucht es auf dem Wege. Man sollte sich das zweimal überlegen. Am Ende steht vielleicht die Kündigung, natürlich aus einem anderen Grund, damit das Betriebsklima wieder besser wird.

* Lässt man sich mit dem Chef ein, begibt man sich in seine "Gewalt". Manche könnten in Versuchung geraten ihre Position auszunutzen. Entweder du machst das und das, oder... Kündigung/Versetzung. Was nutzt es also der Schwarm vom Chef zu sein und später zu merken, das er doch ein Langweiler und Workoholic ist und dann in seinen "Klauen" zu sein und nicht mehr wieder heraus zu kommen. Da hilft nur noch ein Arbeitsplatzwechsel.

* Verliebt sich der Chef sieht die ganze Sache ähnlich aus. Macht euch nicht abhängig. Zeigt ihm das ihr es nicht wollt, aber niemals auf die rüde Tour. Am Besten ist es ihm nicht zu nahe zu kommen. Es ist schon oft vorgekommen, das zurückgewiesene Chefs ihrer Angebeteten Überstunden aufbrummen oder sich zickig verhalten. Bewahrt also lieber Abstand und achtet auch wie er auf Kleinigkeiten von euch reagiert nur dann ist das leben am Arbeitsplatz auch wirklich lebenswert.


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