Deine Liebesgeschichte 643





Ich werde euch jetzt eine Geschichte über Liebe, Trauer, Glück und Hoffnung erzählen.
Über ein junges Paar das sich Hals über Kopf ineinander verliebt hat.
Ja, ich weiß was ihr jetzt denkt, ''Immer die gleiche Leier''
Aber jede Geschichte ist anders, wird anders erzählt.
Und so möchte auch ich meine erzählen:

Zuerst möchte ich mich vorstellen:
Mein Name ist Elizabeth Davidson. Ich bin 17 Jahre alt, lebe in Tonbridge(Süden Großbritanniens) und gehe auf die Hillview School für Mädchen. Nur Mädchenkeine Jungs. Trotzdem lernte ich eines Tages meinen Traumprinzen kennen, den ich überalles geliebt habe bzw noch immer liebe. Meine große Liebe, mit der ich für immerzusammen sein wollte. Aber das Schicksal hatte etwas anderes für uns geplant und trennte uns, für immer. Dachte ich.
''Elizabeth Davidson! Wach endlich auf und beweg deinen Arsch aus den Federn! Es ist schon 8 Uhr früh''
Darf ich vorstellen: Meine reizende und charmante Mutter, Cynthia Davidson.''Mum, es ist Samstag.' ''Na so was, sie lebt ja doch noch. Weißt du eigentlich wie langeich schon versuche dich zu wecken?' Ich öffnete meine Augen und sah sie von oben bis unten an. ''Anscheinend nicht sehr lange. Sonst würdest du vor Verzweiflung am Boden knien unddie Hände über´n Kopf zusammen schlagen.' 'Hör auf blöde Sprüche zu klopfen sondern beeil dich lieber. Kelly wartet unten in der Küche auf dich.' Meine Mum stolzierte aus meinem Zimmer und ich kroch widerwillig aus meinem schönen warmen Bett und machte mich auf den Weg in die Küche wo mich auch schon Kelly mit einem doofen grinsen erwartet.
''Was grinst du denn so blöd?' ''Dir auch einen wunderschönen guten Morgen.''Wie kann man nur um diese Zeit so eine scheiß gute Laune haben?' Fragte ich mich eher selbst. 'Wenn man einen Oscar für die größten Morgenmuffel der Welt verleihen würde, würdest du glatt alle abräumen.' 'Du hast einen Clown zum Frühstück gehabt, was?'

'Ach komm. Es scheint die Sonne, es ist schön warm und heute Abend gehen wir wahrscheinlich auf die geilste Party des Jahres.' 'Party??' 'Ja. Bei George.'
'Ach ja. Die habe ich ja komplett vergessen. Aber eigentlich hab ich gar keinen bock auf Party.' 'Elizabeth Davidson!' fuhr mich meine beste Freundin an 'Wenn du heute nicht mit mir dort hingehst dann bist du einen Kopf kürzer!' Und so was nennt sich beste Freundin'Bitte Liz. Tu mir das nicht an. Ich muss ihn heute einfach sehen.' 'Wen?' 'Sag mal, ist in deinem Kopf noch so was ähnliches wie ein Hirn?' Sie kam auf mich zu und fing an meinen Kopf abzutasten. 'Kelly, lass den Quatsch.' 'Hm, nein. Da ist nichts.' Ich funkelte sie böse an während sie mich frech angrinste. 'Ach bitte Liz. Tu mir den gefallen.' 'Uhh. Mir bleibt ja sowieso nichts anderes übrig.' 'Stimmt. Jippiihh.' Kelly fing an wie ein kleines Kind herum zu hüpfen. 'Komm mal wieder runter. Warum bist du eigentlich hier?' Fragte ich Kelly die mich unglaubwürdig und entsetzt zugleich ansah. Ich brach in schallendes Gelächter aus und versuchte die Tränen zurückzuhalten die mir, vor lauter lachen, in die Augen schossen. 'Mann, du hättest jetzt dein Gesicht sehen sollen. Echt Filmreif. Natürlich weiß ich warum du hier bist.' Und lachte mich weiter zu Tode. 'Wirklich sehr witzig.' Jetzt stimmte auch Kelly in das Lachen mitein. Nach fünf Minuten Lachkrampf beruhigten wir uns wieder.'So, ich werde mal schnell in mein Zimmer flitzen und mich fertig machen. Im Kühlschrank ist eine Cola.' 'Ist ok' Ich rannte die Treppen rauf direkt in mein Zimmer um mich fertig zu machen. Nach einer halben stunden stand ich fix und fertig vor Kelly. 'Ich soll dir von deiner Mutter ausrichten das sie in die Kanzlei musste' 'An einem Samstag? Komisch. Naja, vielleicht trifft sie sich mit diesem Schmiersack Price.' 'Ja vielleicht.' Dieser sogenannte Schmiersack heißt Dominik Price und ist ein Arbeitskollege von meiner Mum. Die beiden haben hier in Tonbridge eine Anwaltskanzlei aufgemacht die ziemlich gut läuft. Naja jedenfalls bin ich fest davon überzeugt das zwischen denen etwas läuft.

Kelly und ich machten uns mit meinem Auto, Audi TT, auf in die Stadt um für sie, für heute Abend das perfekte Party Outfit zu finden, was ziemlich anstrengend sein wird mit Kelly, da sie immer ewig braucht bis sie sich für eins entschieden hat. Ihr wisst ja wie Mädels beim Shoppen sind. 'Kelly, das ist jetzt schon das hundertste Outfit das du anprobierst. Kannst du dich nicht endlich entscheiden?' sagte ich flehend 'Nun übertreib mal nicht. Außerdem will ich für Sebastian gut aussehen. Nein, perfekt.' 'Ist doch egal was du anhast. Du siehst eh immer gut aus.' 'Na eben, du sagst es, Gut. Ich will aber nicht gut aussehen sondern Perfekt.' Ich überdrehte die Augen und fluchte leise vor mich hin. Nach weiteren zwei Stunden hat Kelly endlich das 'Perfekte' Outfit und konnten beruhigt nach Hause fahren. Ich lieferte Kelly bei ihr zu Hause ab und fuhr weiter zu mir. Als ich zu Hause angekommen war, warf ich mich unter die dusche. Danach trocknete ich mich ab, ging zurück in mein Zimmer direkt zu meinem überfüllten Kleiderschrank um mir Party taugliche Klamotten raus zu suchen. Ich entschied mich für eine schlichtes schwarzes Kleid mit rotem Gürtel und roten Pumps. Dann machte ich mir Locken mit dem Lockenstab, schmierte mir einen leicht roten Lippenstift auf die Lippen und mit flüssigem Eyeliner einen Liedstrich, noch ein bisschen Wimperntusche und fertig. Ich ging runter in die Küche um noch schnell was zu Essen und danach machte ich mich auf den weg zu Kelly. Dort angekommen wartete sie auch schon auf mich. 'Wow Liz. Wie schaffst du es immer so gut auszusehen?' 'Selber Wow.' 'Naja, könnte besser aussehen.' 'Ach was. Mehr Selbstbewusstsein Mädel. Wo müssen wir jetzt eigentlich hin?' 'Wir fahren da die Straße entlang, dann rechts, immer gerade aus, dann wieder rechts dann links und dann müssten wir eigentlich dort sein.' 'Aha. Noch genauer geht's wohl nicht,was?' Naja, gesagt, getan. Nur das wir halt nicht so schnell dort waren wie ich gehofft hatte. Die Party war schon voll im Gange und Kelly hat schon etwas zu tief ins Glas geschaut. Ja genau, bei ihr geht das etwas schneller als bei andere. Als es mir zu langweilig wurde, entschied ich mich ein bisschen spazieren zu gehen. Was übrigens ein Fehler war, da ich nicht wusste wo ich war und aus welche Richtung ich gekommen bin. Da man bei der Party die Musik nicht so laut aufgedreht hatte, konnte ich die Musik auch nicht hören.
'Was ist das für eine Party wo die Musik auf Zimmerlautstärke dreht. Ich meine, Hallo, das ist ne Party.' Fluchte ich vor mich hin. 'Warum musste ich auch spazieren gehen. Das macht sicher jeder, mitten in der nacht im Wald spazieren gehen. Auf so eine blöde Idee kann auch nur ich kommen. Jetzt sitz ich hier fest und weiß nicht mal wo ich bin. Naja egal ich werde einfach mal auf gut Glück losgehen. Irgendwo werde ich schon hinkommen.' Ich ging ein paar Schritte als ich plötzlich zerbrechende Äst hörte. Ich blieb wie angewurzelt stehen und lauschte angestrengt. 'Hallo?' rief ich in die Dunkelheit. Nichts. Nichts außer stille und der Wind der mir eine Gänsehaut auf meinen ganzen Körper zauberte. 'Gute Idee,Liz' dachte ich. Und auf einmal war nichts anderes zu hören als Äste die unter Füßen, Tatzen,
Schwimmflossen und was weiß ich alles noch, zerbrachen. Ich nahm meine Pumps und meine Füße in die Hände und Sprintete los. Ich lief so schnell ich konnte. Aber irgendwie kommt es mir vor als würd ich mich nicht vom fleck bewegen da die anderen Schritte immer näher und näher kamen. Als hätte es nicht anders sein können stolperte ich über eine Wurzel und fiel zu Boden. Ich rappelte mich langsam auf und wollte weiter laufen aber da ich mir wahrscheinlich das Knie aufgeschlagen habe wird das wohl nichts mit laufen. Ich humpelte los wie ein scheues Häschen und blieb abrupt stehen als ich hinter mir jemanden laut und heftig atmen hörte.




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