Deine Liebesgeschichte 270





Ich wechselte gerade die Schule und kam in die Oberstufe. Meine Freundinnen und ich waren nun wieder die Kleinen und fühlten uns ein wenig blöd, da wir weder das neue Schulhaus noch die restlichen, älteren Schüler kannten. Auf dem Pausenplatz viel er mir dann immer wieder auf. Sein Spitzname war zugleich sein Nachname und er war im letzten Schuljahr, das war auch das Einzige was ich zu dieser Zeit über ihn wusste. Ich unterhielt mich viel mit meinen Freunden über ihn und wollte so schnell wie möglich viel über ihn erfahren. Irgendwann, auf dem Schulweg, begegneten wir ihm und seinen Freunden. Sie hörten uns interessiert zu und ich hörte zum ersten Mal seine Stimme. Jedoch war es alles andere als lustig, was er sagte. Sie machten sich lustig über unser Gesprächsthema und lachten sich, nachdem wir ihnen einen blöden Spruch retour gaben, halb schlapp. Ich fand seine Art irgendwie blöd aber sie war auch speziell. Etwas an ihm gefiel mir einfach. Später hörte ich immer wieder die gleichen Sprüche, wenn er an uns vorbei ging aber ich merkte, dass er doch irgendwie Interesse hatte.

Nach einiger Zeit stieg bei meiner Freundin Sarah eine Party. Jennifer, die seit kurzer Zeit mit dem Freund von Thomas (so sein Name wie ich rausfand) zusammen war, begleitete mich. Ich freute mich natürlich riesig als ich Thomas und Mirco (Jennifers Freund) auf uns zukommen sah. Vielleicht ist das meine Chance mich mit ihm unterhalten zu können. Wir gingen dann zu viert in die Küche, da sonst überall im Haus laute Musik lief und man seine eigenen Worte fast nicht verstehen konnte. Wir sassen die ganze Nacht in der Küche und redeten über Gott und die Welt. Meine Vorurteile, er sei eingebildet und hätte nichts Weiteres als Blödsinn im Kopf, waren schnell weg. Er war sogar ziemlich nett und sein Lachen verzauberte mich richtig. Ich fühlte mich richtig glücklich in seiner Anwesenheit und würde am liebsten nicht mehr von seiner Seite weichen. Ich spürte, dass wir auf der gleichen Wellenlinie waren und viele Gemeinsamkeiten hatten, was ich natürlich toll fand.

Ich wollte diesen Typen unbedingt, das spürte ich. Ich war noch nie vorher verliebt aber ich wusste, dass ich es jetzt war. Wir verstanden uns bestens und trafen uns ab und zu in der Schule und plauderten immer ein bisschen. Ich war so glücklich als es eines Tages dann geklappt hatte. Thomas und ich waren zusammen. Schöner konnte es nicht werden. Ich bin jetzt mehr als 2 Jahre mit ihm zusammen und ich hätte nie gedacht, dass ich mich einmal in einen meiner Feinde verlieben könnte.






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